Eine weitere erfolgreiche GreenTech in Amsterdam, Juni 2018

Die dritte Ausgabe der GreenTech ging am 14. Juni nach drei erfolgreichen Tagen zu Ende, an denen Ideen ausgetauscht, neue Produkte vorgestellt und fruchtbare neue Kooperationen diskutiert wurden. Die Veranstaltung fand passenderweise in Holland, dem Epizentrum der Green-Tech-Welt, statt und brachte Branchenführer und die vielversprechendsten Newcomer zusammen.Mit 10.465 Besuchern aus 112 Ländern wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt – mehr als die Hälfte davon kam in diesem Jahr aus dem Ausland.

Aqua4D war in der „Trends & Innovations Startup Lane” zu finden, und wir hatten Besuch von mehreren interessierten Gruppen aus Spanien, China, Polen, Italien, den USA und natürlich Holland, wobei sich der Standder Universität Wageningendirekt gegenüber befand.

Chinesisches Interesse am Aqua4D-System

Der EM-Spezialist Raymond in voller Diskussion

Während der geschäftigen Messe haben wir uns auch etwas Zeit genommen, um einige spannende Unternehmen zu besuchen, die in den kommenden Jahren für Aufsehen sorgen dürften. Hier ist eine Übersicht über die Projekte, die uns am besten gefallen haben:

  • Das belgische Unternehmen2Growhat ein Pflanzensensorsystem entwickelt, das den Saftfluss, das „Lebenselixier“ der Pflanzen, überwacht. Durch die Beobachtung der Ausdehnung und Kontraktion des Pflanzenstängels lassen sich in Echtzeit Rückschlüsse auf den Stresspegel und den vegetativen/generativen Zustand der Pflanze ziehen, die in Daten und Grafiken umgesetzt wertvolle Informationen für die Züchter liefern.
  • Marco Tidona vonaponix.euhat das „Vertical Barrel Concept“ entwickelt, das auf seiner proprietären 3D-NFT-Technologie (Nutrient Film Technology) basiert und eine hyperlokale Pflanzenproduktion ermöglicht. Das Ergebnis ist nicht nur die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Transportwegen, sondern auch die Einsparung wertvoller Fläche in städtischen Gebieten. Es überrascht daher nicht, dass dieses Konzept in den Megastädten Japans und Südkoreas derzeit sehr beliebt ist.
  • Schadufist ein Start-up-Unternehmen mit Sitz in Ägypten, dessen Ziel es ist, „innovative Gemeinschaften zu entwickeln, indem Gebäude mit Grünpflanzen bedeckt werden“. Inspiriert von Stefan Boeris„vertikalen Wäldern“in Mailand und China hat Schaduf derzeit 100 aktive Projekte im Nahen Osten, darunter eine Bank in Kairo. Das System des Unternehmens ermöglicht es, Pflanzen auf zuvor kargen und leblosen Betonwänden und -dächern anzubauen.

Es war auch schön, einige bekannte Gesichter vonStolze,RidderundSaint-Gobain wiederzusehen.

Vielen Dank an alle, die uns besucht haben, und an alle, die uns inspiriert und Ideen ausgetauscht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!