Aqua4D setzt 3D-Drucker ein, um Krankenhäuser bei der Bekämpfung von COVID-19 zu unterstützen
Die Schweiz ist, wie die meisten anderen Länder der Welt, derzeit von der Coronavirus-Krise erfasst und zum Stillstand gebracht worden. Aber obwohl die Unternehmen Personal abgebaut haben und viele Mitarbeiter sich in Selbstisolation befinden oder krank sind, hat das Virus glücklicherweise keinen Einfluss auf ihre Maschinen.
Am 3. April rief die Stiftung The Ark im Kanton Wallis Unternehmen mit 3D-Druckern dazu auf, bei der Herstellung wichtiger persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für lokale Krankenhäuser zu helfen. Insbesondere wurde eine noch nie dagewesene Anzahl von Visieren zum Schutz von Personal und Patienten benötigt.
Der Techniker von Aqua4D, Julien Froidevaux, machte sich schnell an die Arbeit und stellte die 3D-Drucker des Unternehmens für diesen Zweck um. Die Maschinen, die normalerweise zur Herstellung von Komponenten für die Präzisionsbewässerungssysteme von Aqua4D verwendet werden, wurden umprogrammiert, um Visierteile mit Codes herzustellen, die von The Ark und FabLab Sion gesendet wurden. Nur einen Tag später wurde die erste Charge geliefert.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie Krisenzeiten Menschen zusammenbringen, motiviert durch ein gemeinsames Ziel.

- Schweiz

Julien Froidevaux arbeitet an den Visieren

Fertige Visierteile.
Zeitrafferaufnahme des 3D-Druckvorgangs