AQUA4D ist weltweit für die Verbesserung der Wassereffizienz bekannt, aber auch in der Schweiz, dem Heimatland des Unternehmens, nutzen immer mehr Landwirte die zahlreichen Vorteile für Wasser, Böden und die gesamte Produktion. Zuletzt hat ein Bio-Landwirt im Kanton Luzern seine Gewächshausinfrastruktur frei von Kalk-, Rost- und Algenablagerungen gehalten und gleichzeitig die Wasserdurchlässigkeit des Substrats verbessert. 

Für den Blattgemüseanbauer Kilian Boog hat sich seit der Installation der AQUA4D®-Technologie auf seinem 1,2 Hektar großen Bio-Gewächshausbetrieb vieles positiv entwickelt. Am bedeutendsten sind laut ihm die Bodenpress-Töpfe, deren Wasserspeicherkapazität sich deutlich verbessert hat. „Früher trocknete das Substrat relativ schnell aus, was sich negativ auf die Qualität der Jungpflanzen auswirkte“, erklärt er. Und Qualität ist für diesen Bio-Erzeuger in Luzern, der stolz auf seine lokalen und nachhaltigen Ansätze ist, von größter Bedeutung. Dank des aufbereiteten Wassers dieser Schweizer Cleantech-Technologie verfügt der Boden nun über eine bessere Wasseraufnahmefähigkeit – und bietet darüber hinaus noch viele weitere Vorteile.

Was passiert mit dem Wasser?

Vor fast zwanzig Jahren entwickelte AQUA4D das Konzept, Bewässerungswasser mithilfe von Technologie subtil zu verändern. Ein Blick auf die beeindruckende Referenzliste auf der Homepage des Unternehmens zeigt, dass sich dieses Wasseraufbereitungssystem mittlerweile weltweit verbreitet hat. Was genau in den grünen „Aufbereitungsanlagen” vor sich geht, ist ein Betriebsgeheimnis. Pierre Leuenberger von der Agri-Service GmbH, die die Technologie in der Schweiz vertreibt, erklärt es jedoch so: „Da die Wassercluster verkleinert werden, haben sie einen besseren Kontakt zu den Elementen im Wasser, was unter anderem die Auflösung von Mineralien deutlich verbessert.” Düngemittel beispielsweise können sich besser mit den kleineren Molekülen verbinden, sagt er. Tausende erfolgreiche Fälle in 43 Ländern belegen die positiven Effekte, die Landwirte erzielen, egal ob im Innen- oder Außenbereich, ob groß oder klein.

ein Gemüseanbauer mit aqua4d-Bewässerungstechnologie
Sauberere und effizientere Bewässerung

Mittlerweile nutzen immer mehr Schweizer Landwirte diese einheimische Technologie. Kilian Boog beispielsweise stellte fest, dass die Filter im Bewässerungssystem in den ersten Monaten viel häufiger als üblich gereinigt werden mussten, da das aufbereitete Wasser die Rost- und Kalkablagerungen löste, die sich im Laufe der Jahre in den Rohren angesammelt hatten. Jetzt seien sie beruhigt, sagte er, und die Bewässerungsdüsen verstopften auch viel seltener.

Das bedeutet, dass neben den Vorteilen für die Boden- und Pflanzengesundheit auch die Gesamteffizienz der Wasserinfrastruktur verbessert wird. Verstopfungen oder Kalkablagerungen werden verhindert, und durch die Korrosionsschutzwirkung wird die Lebensdauer von Systemen, Rohrleitungen und Tropfern verlängert. Außerdem reduziert sich dadurch der Bedarf an arbeitsintensiven Reinigungs- oder Wartungsarbeiten.

Einfache Installation und Bedienung

Die Installation des AQUA4D-Konzepts ist relativ einfach und sozusagen „Plug & Play“. Kilian Boog hat die Technologie selbst zwischen den vorhandenen Rohren installiert. Eine AQUA4D®-Einheit behandelt bis zu 22 Kubikmeter Wasser pro Stunde; bei größeren Mengen müssten lediglich weitere Einheiten in Reihe geschaltet werden. Außerdem ist ein einfacher Stromanschluss erforderlich, aber diese energiesparende Technologie kann auch problemlos mit Solarstrom betrieben werden. Auf dem Gemüsebauernhof in der Zentralschweiz sind zwei Geräte installiert, eines hinter der Pumpe mit dem Wasser aus dem Regenwassertank für die Bewässerung und eines am Anschluss des Leitungswassers, das den gesamten Hof mit Frischwasser versorgt. Das Steuerungssystem wird vom Unternehmen programmiert und vor Ort installiert. Danach ist das Ganze wartungsfrei – ein wichtiger Grund für Kilian Boog, sich für den Kauf zu entscheiden.

Pierre Leuenberger sieht großes Potenzial in der Behandlung salzhaltiger Böden in Gewächshäusern, ein Problem, das durch jahrelange Bewässerung entstanden ist. Hier habe sich das System ebenfalls in verschiedenen Umgebungen bewährt, insbesondere in sehr trockenen Ländern wie Chile oder Südafrika. In der Schweiz, wo das Problem der Versalzung generell weniger ausgeprägt ist, besteht laut Leuenberger ein zusätzlicher Vorteil darin, dass die Wassersysteme frei von Ablagerungen bleiben, was ihre Lebensdauer verlängert.

Mit all diesen Vorteilen beweist AQUA4D seine beträchtliche Wirksamkeit bei der Lösung einiger der größten Probleme in der landwirtschaftlichen Produktion weltweit.

Eine Version dieses Artikels erschien ursprünglich im Juni 2023 in der Zeitschrift „Der Gemüsebau“, verfasst von David Eppenberger.

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  • Präzisionsbewässerung

  • Nachhaltige Landwirtschaft

Kilian Boog ist stolz auf Regionalität und Nachhaltigkeit.

„Mit all diesen Vorteilen beweist AQUA4D seine beträchtliche Wirksamkeit bei der Lösung einiger der größten Probleme in der landwirtschaftlichen Produktion weltweit.“