Eine Version dieses Artikels erschien ursprünglich in der chilenischen Zeitung El Mercurio.
Eine Schweizer Innovation, die von der privat finanzierten IST Group nach Chile gebracht wurde, hat es geschafft, den Wasserverbrauch um durchschnittlich 30 % zu senken und die Bodenversalzung für landwirtschaftliche Produzenten in Chile und Peru um 40 % zu reduzieren. Spannende neue Projekte mit Avocados, Weinbergen und akademischen und institutionellen Partnerschaften zeigen, dass diese Technologie in den nächsten Jahren eine große Rolle bei der nachhaltigen Wassernutzung spielen könnte.
Wasserknappheit, Bodenversalzung und „mit weniger mehr erreichen“ sind einige der größten Herausforderungen unserer Zeit. Genau diese Probleme will die AQUA4D®-Technologie mit einem radikal neuen Ansatz angehen. Auf der Grundlage beeindruckender Ergebnisse, die seit 2004 weltweit erzielt wurden, führt die chilenische IST-Gruppe diese water-smart nun rasch in ganz Chile und Lateinamerika ein. „Wir setzen uns für die Effizienz und Optimierung aller Prozesse ein, die Wasserressourcen nutzen, und zwar in verschiedenen Branchen“, sagt IST-Direktor Felipe Villarino.
Die Technologie funktioniert unabhängig von ihrem Anwendungsbereich immer auf dieselbe Weise: Durch subtile physikalische Veränderungen des Wassers selbst werden verschiedene positive Effekte erzielt, darunter die Lösung des Problems des Salzgehalts in der Landwirtschaft, sauberere Wassersysteme für Gebäude und eine ressourcenschonende Begrünung städtischer Gebiete. All dies geschieht ohne den Einsatz von Chemikalien oder Verbrauchsmaterialien, was einen sowohl kurz- als auch langfristig nachhaltigen Ansatz für die Wassernutzung bedeutet.
In der chilenischen Landwirtschaft wurden bisher einige erstaunliche Ergebnisse erzielt. Im Weingut William Cole im Casa Blanca Valley wurden Wassereinsparungen von +22 % und eine Verringerung der elektrischen Leitfähigkeit (EC) um 28 % beobachtet, was zu Ertragssteigerungen von +15,8 % kg/ha führte. „Wir empfehlen Aqua 4D Landwirten, die ihre Qualität und Produktion verbessern, Kosteneffizienz erzielen und eine nachhaltige Technologie einsetzen möchten“, sagt Martin Weinstein, Geschäftsführer des Weinguts.

AQUA4D® in Casa Blanca mit Solarstromversorgung
Die beeindruckenden Ergebnisse wurden bei San Osvaldo, einem Zitrusfrüchteproduzenten in Coquimbo, wiederholt. Präzise Vergleichsmessungen über einen Zeitraum von 12 Monaten zeigten eine Verringerung der EC um 37,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe sowie eine Verringerung des problematischen Chlorgehalts im Boden um 48,1 %.

All dies hat immer mehr Erzeuger davon überzeugt, diese Technologie einzusetzen, darunter auch große Akteure wie GESEX und Hortifrut. Darüber hinaus wurden im September 2020 wegweisende Avocado-Projekte gestartet, die von Wissenschaftlern des INACAP betreut und vom Comité de Paltas de Chile unterstützt werden. „Als Verband setzen wir uns für nachhaltige Produktion und Ressourcenoptimierung ein“, sagt Francisco Contardo, Geschäftsführer des Comité. „Deshalb haben wir uns entschlossen, mit der IST Group und Aqua4D zusammenzuarbeiten, um modernste Technologien für Wassereffizienz und -management zu transferieren.“
Mit weltweit nachgewiesenen Ergebnissen und der gleichzeitigen Lösung mehrerer Probleme ist die Schweizer AQUA4D®-Technologie gut positioniert, um die Ressourcenprobleme Chiles zu lindern und die Wassereffizienz beim Anbau dieser wertvollen Frucht zu verbessern.
Video: Enrique Rebaza (Chef-Agronom) erklärt, wie AQUA4D® die Wassereffizienz steigert und „mit weniger mehr anbauen“ ermöglicht:

